Unser Verein

Chronik

Im Dezember 1937 gründeten acht Mitglieder des Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV) in Leverkusen-Wiesdorf eine neue “Fachgruppe” des Hauptvereins. Da sieben der acht Gründungsmitglieder Werksangehörige der heutigen Firma Bayer AG in Leverkusen waren, entschied die damalige Werksleitung, die Ortsgruppe ideell und finanziell zu unterstützen.

 

Die Stadt Leverkusen stellte dem Verein ein kleines Übungsgelände an der Kurtekottenstraße zur Verfügung. 1941 wurde das Übungsgelände an den “Schwarzen Weg” in Leverkusen-Manfort verlegt. Der Verein hatte inzwischen schon einen großen Zuwachs an Mitgliedern, da sich auch die Hundestaffel des Werkschutzes angeschlossen hatte. Ende 1942 mußte der Übungsbetrieb komplett eingestellt werden, da sowohl die Hunde als auch die Hundeführer zum Dienst in der Wehrmacht verpflichtet wurden.

 

Nach Kriegsende konnte der Übungsbetrieb recht bald wieder aufgenommen werden. Schon im gleichen Jahr erteilten die Alliierten dem SV die Erlaubnis, die Arbeit mit dem Deutschen Schäferhund wieder aufzunehmen. Gleichzeitig wurden die früheren “Fachgruppen” in “Ortsgruppen” umbenannt.

 

Im Jahr 1946 konnte dann die Ortsgruppe (OG) Leverkusen-Wiesdorf den Übungsbetrieb wieder aufnehmen. Das neue Übungsgelände befand sich am Kurtekotten.

 

1951 beschloß die OG, ihren Namen in OG Bayer Leverkusen umzuändern.

 

In den folgenden Jahren musste die OG immer wieder umziehen, da die verschiedenen Übungsgelände aus diesem oder jenem Grund nicht mehr tragbar waren.

 

Zuerst ging es auf das Gelände der Tillmann's Kiesgrube (heute OBI Küppersteg). Zu dieser Zeit waren drei Hundeführer aktiv. Später ging es dann zum Mühlenweg und von dort aus -1973- zur Rheinallee.

 

Inzwischen hatte der Verein wieder ca. 30 Mitglieder. Den Vorstand besetzte damals: Herr Dr. Knus, Herr Dr. Fischer, Herr Paul Frenge, Herr Sönigsen und Herr Olk.

 

Im Jahr 1973 wurde auch eine Hütte aus dem A-Labor der Bayer-Werke abgebaut, zur Rheinallee transportiert und in der Kar-Woche von Mitgliedern des Vereins wieder aufgebaut.

 

Im Jahr 1987 feierte die OG mit einer Landesgruppen-Sonderschau ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum. 1990 stellte sich heraus, dass das Übungsgelände aufgrund von Giftstoffablagerungen nicht mehr genutzt werden durfte. Daher wurde der OG von der Firma Bayer AG 1992 das jetzige Übungsgelände zugewiesen. Zuerst mussten die Mitglieder sich mit einem behelfsmäßigen Unterstand begnügen. 1994 konnte dann mit dem Bau des Vereinsheims begonnen werden. Am 26.06. 1994 wurde das Gelände mit dem Vereinsheim offiziell vom Werksleiter der Bayer AG, Dr. Anders, und dem OB Horst Henning eingeweiht. 1997 wurde das 60-jährige Bestehen der OG mit einer Zucht- und Nachwuchsschau gefeiert.